German
Gleichmachen, was wesensverschieden?
"Im höheren Altertum wurden die Amtsträger unterwiesen in den Wegen Gottes; man gab sich Mühe, danach zu tun. In der Mittelzeit wurden die Amtsträger unterwiesen in den Wegen Gottes; bald hielt man sie ein, bald ließ man sie außer acht. In der folgenden Zeit wurden die Amtsträger unterwiesen in den Wegen Gottes; die Großen lachten darüber, und die nicht lachten, waren nicht mehr unverfälscht, um gemäß den Wegen Gottes die Hand zu halten über Sin und Yü. Eine Spruchsammlung des Altertums enthält die Worte: Wie licht dein Weg sei, er dünke dir dunkel. Wie fortgeschritten dein Weg sei, er dünke dir zurückgeblieben. Wie hehr dein Weg sei, er dünke dir leer. Wie groß deine Reinheit sei, sie dünke dir fleckenhaft. Wie umfassend dein Leben, es dünke dir unzulänglich. Wie gefestigt dein Leben,dünke dir schwankend. Wie echt deine Treue, sie dünke dir wankend. Der Große sei Eckstein ohne Schärfe. Der Große sei Helfer, daß Unfertige sich vollenden. Der Große als Sprecher sei sparsam im Reden. Der Große sei Vorbild, ohne zu bilden. Gottes Weg ist Stille, nicht Geschrei. Ein Helfer, der ein Weg Gottes ist, wird auch durch Güte und Verzeihen zur Vollendung führen."
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